07
Sep
2020

Institutionelle Investoren stürzen sich in Scharen auf Bitcoin

Circle Invest fügt weitere „Sammlungen“-Optionen hinzu

Seit geraumer Zeit wird im Krypto-Bereich behauptet, dass institutionelle Investoren in die Krypto-Arena drängen und mit digitalen Assets handeln wollen. Nach der Nachricht, dass Grayscale im zweiten Quartal mehr als 1 Milliarde Dollar in Bitcoin gehandelt hat, scheint es, als ob viele andere institutionelle Firmen einen Anteil bei Bitcoin Revolution an der Krypto-Aktion haben wollen.

Institutionelle Investoren steuern weiter auf die BTC Hills zu

Mit anderen Worten, es sieht so aus, als würden sich institutionelle Investoren an die Front der digitalen Linie drängen. Es war zwar nicht immer so, aber institutionelle Akteure sehen in Bitcoin möglicherweise Dinge, die sie noch nie zuvor gesehen haben.

Dies stellt eine enorme Veränderung für Bitcoin dar und könnte sie möglicherweise in viel grünere Gefilde führen. Institutionelle Händler galten lange Zeit als Kernbestandteile für die Entwicklung und Förderung des Bitcoin-Bereichs. Man glaubte, sie seien notwendig gewesen, um Bitcoin weitaus etablierter und legitimer zu machen, und jetzt scheint es viele Unternehmen zu geben, die sich mit Einheiten des wertvollsten digitalen Vermögenswertes der Welt eindecken wollen.

Kavita Gupta – eine Wissenschaftlerin an der Stanford University – erklärte dies kürzlich in einem Interview:

In den letzten zwei Jahren haben wir erlebt, dass traditionelle Pensionsfonds wie das Pensionssystem für Polizeibeamte in Fairfax County Virginia, traditionelle Banken wie JP Morgan, Signature Bank und mehrere milliardenschwere Family Offices im ganzen Land Bitcoin und andere Kryptowährungen halten und in sie investieren.

Zuvor behaupteten institutionelle Händler oft, dass Krypto-Vermögenswerte nicht sicher seien, da sie sehr volatil und anfällig für Kursschwankungen seien. Dieses Verhalten ist in letzter Zeit stark zu beobachten. Die weltweit führende Krypto-Währung der Welt – Bitcoin – wurde vor etwas mehr als einer Woche für über 12.000 Dollar gehandelt. Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels ist sie jedoch in den Bereich von 9.900 Dollar gefallen, was bedeutet, dass sie in einem recht kurzen Zeitraum weit über 2.000 Dollar verloren hat.

Wachsende Präsenz

Trotz dieser Schwankungen haben Firmen wie die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) – eine der härtesten Regulierungsinstitutionen, die es gibt – in den letzten Jahren unzählige Bitcoin-Futures- und Optionsprodukte genehmigt. Denis Vinokourov – Forschungsleiter für den Digital Asset Broker Bequant – erklärte kürzlich:

Optionen sind ein recht effizienter Weg, um sich gegen das Risiko des zugrundeliegenden Produkts abzusichern, sei es Bitcoin oder Ethereum Spot oder sogar Futures/ Perpetuals. Darüber hinaus ist es einfacher, Produkte zu strukturieren, die eine „Rendite“ bieten würden, und genau das ist es, was für die Marktteilnehmer besonders attraktiv ist, vor allem im Zuge seitwärts gerichteter Marktpreisbewegungen.

In den letzten Wochen haben wir mehrere zusätzliche Fälle erlebt, in denen institutionelle Firmen in den Krypto-Raum eingedrungen sind. MicroStrategy zum Beispiel gab bekannt, dass es Hunderte von Millionen Dollar an Bitcoin für seine Finanzreserven bei Bitcoin Revolution gekauft hat, während Banken erklärt haben, dass sie nun allen ihren Kunden Krypto-Custody-Dienste anbieten werden.

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